Uniturm tauscht Unterlagen Mitschriften der einzelnen Studienfächer tauschen, Klausurfragen verraten und Lösungen vergleichen... mehr...

Neues Dach überm Kopf
In München stehen den 92.000 Studenten gerade mal 9.200 Wohnheimplätze des Studentenwerks sowie weitere 2.600 Wohnplätze anderer Träger zur Verfügung. mehr...


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Sparen
 

So geht Sparen!

Mal wieder knapp bei Kasse? Kein Wunder: München ist schließlich ein teures Pflaster für studentische Geldbeutel. Dennoch können gerade angehende Akademiker vielerorts Vergünstigungen und Rabatte nutzen und damit dem chronischen Geldmangel den Kampf ansagen. MAYERS-Redakteurin Stefanie Nemet zeigt euch, wie ihr mit eurem Studentenausweis kräftig sparen könnt.

Abos
Mit Studentenausweis liest es sich billiger: Zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften könnt ihr zu ermäßigten Studententarifen abonnieren. So kommt die Süddeutsche Zeitung schon für 16,50 Euro im Monat (statt 27,60 Euro) ins Haus, der Münchner Merkur ist ebenfalls für 16,50 Euro (statt 21,95 Euro) zu haben.

Studentische Spiegel-Abonnenten können über 40 Euro im Jahr sparen und erhalten zudem kostenlos einmal pro Monat den KulturSpiegel und sechs Ausgaben des UniSpiegel. Auch der Focus bietet einen Studentenrabatt von 30 Prozent; die Financial Times Deutschland gibt es sogar um die Hälfte billiger. Und wer das Handelsblatt sechs Monate lang für 75 Cent pro Tag liest, kann zusätzlich eine Prämie von 40 Euro einstreichen. Eine Studentanabo-Übersicht steht auf www.studentenpresse.com.

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Bildung/Computer
Ob Bulgarisch, Koreanisch oder Kiswahili: jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Sprachen zu lernen – kostenlos beim Fremd- und Fachsprachenprogramm der LMU (www. fremdsprachen.uni-muenchen.de). So günstig wird Bildung nie wieder! Ebenfalls zu empfehlen sind die Computerkurse am Leibniz-Rechenzentrum, die aber leider immer sehr überlaufen sind (Infos: www.lrz-muenchen.de). Das LRZ verkauft auch preiswerte Anleitungen für PC-Programme für 1 bis 5,50 Euro.

Oft lohnt es sich auch, bei Softwarefirmen nach Rabatten zu fragen: Adobe zum Beispiel gewährt Studenten 80 Prozent Rabatt auf Programme wie den Photoshop. Mehr Infos unter www.adobe.de/education.

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Friseur
Auch bei knapper Kasse sollte die Haarpflege keinesfalls vernachlässigt werden: einen neuen Schnitt zum günstigen Studententarif bekommt ihr z. B. bei der Cutting Crew (Mo-Fr 9-14 Uhr 23 Euro, Augustenstr. 74, Schellingstr. 36, www.cuttingcrew.de) oder der Schnittstelle (22 Euro, Barerstr. 55, www.schnittstelle-muenchen.de) verpasst.

Weitere Haarstudios mit Rabatten für studentische Mähnen:
Pony Club (25 Euro, Nymphenburger Str. 174, www.derponyclub.de)
Morgenrot (28 Euro, Amalienstr. 71)
Hairgott (10 Prozent Ermäßigung, Nymphenburger Str. 160, Luisenstr. 66, Leopoldstr. 98, www.hairgott.de)
Molotow Haar-Design München (25 Prozent Rabatt zwischen 9 und 11 Uhr, Martiusstr. 5, www.molotow-haardesign.de)

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Kultur
Für kulturelle Genüsse muss man in der bayerischen Landeshauptstadt kein Vermögen ausgeben: Sonntags kann jeder alle staatlichen Museen kostenlos besichtigen (z. B. das Bayerische Nationalmuseum, das Münchner Stadtmuseum und die Pinakotheken). Ins Deutsche Museum kommen Studenten immer für 3 Euro (statt für 7,50 Euro). Auch Theater oder Oper bieten meist verbilligte Studentenkarten an, z. B. das Deutsche Theater, die Münchner Kammerspiele oder das Gärtnerplatz-Theater. Manchmal ist hier Stehvermögen gefragt, da Studentenkarten oft nur als Restkarten an der Abendkasse zu ergattern sind.

Günstiges Leinwandvergnügen gibt es vor allem an den Kinotagen: montags und dienstags ist der Eintritt z. B. im Leopold, im City-Filmtheater, im Cinema, im Royal-Filmpalast oder im Tivoli-Theater ermäßigt (zwischen 4,50 und 5 Euro). Im Filmcasino und im Filmtheater Sendlinger Tor ist man am Montag mit 4,50 Euro dabei. Studentenrabatte bieten das Marmorhaus (Montag bis Freitag 4,50 Euro) und das Mathäser (montags 5 Euro) an.

Von Studenten für Studenten: Im Oly-Kino (Studentenwohnheim Olympiadorf, 1. Stock im GEZ, über der Oly-Disco) werden während des Semesters jeweils mittwochs ausgewählte Filme gezeigt – von Klassikern wie der „Name der Rose“ bis zu neueren Kinohits wie „Fahrenheit 9/11“ oder „Traumschiff Surprise“. Und das zu einem besonders studentenfreundlichen Eintrittspreis von 3 Euro, bei Double-Features von 6 Euro. Jeder fünfte Kinobesuch ist kostenlos (Programm unter www.olywood.de). Auch die TU hat ihr eigenes Kino: der TU-Film (www.tu-film.de) lockt mit einem vielfältigen Programm und außergewöhnlichen Specials – z. B. dem Stummfilm „Nosferatu“ oder der inzwischen legendären „Feuerzangenbowle“ – in den Hörsaal 1200 (Arcisstr. 21, 1. Stock). Eintritt: 3 Euro, Double Feature 5 Euro, Triple Feature 6 Euro.

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Reisen
Urlaub auf Balkonien muss auch bei finanzieller Dauerflaute nicht sein: Die meisten Linienfluggesellschaften haben günstige Studententarife im Angebot. Für den Ticketkauf braucht man allerdings meist einen internationalen Studentenausweis (ISIC-Card, Infos: www.isic.de). Und der lohnt sich für Globetrotter so richtig, denn man kann damit nicht nur verbilligte Flüge von rund 80 Fluggesellschaften nutzen, sondern auch in über 100 Ländern bei Unterkünften, Eintrittspreisen oder Bahnfahrten kräftig sparen. Die Schnäppchenkarte gibt es für zehn Euro z. B. im studentischen Reisebüro Travel Overland (mehrere Filialen in München, z. B. Leopoldstr. 13 / LMU-Mensa, Barerstr. 73, Theresienstr. 48, Theresienstr. 66) – und dort kann man sich auch gleich nach vergünstigten Reisen erkundigen.

Besonders geldbeutelschonende Angebote finden sich zudem bei der Reisebüro-Kette STA-Travel (www.statravel.de), die sich ganz auf akademische Klientel spezialisiert hat. Auch die Deutsche Bahn hat ein Herz für finanzschwache Studierende: die BahnCard 50 könnt ihr für die Hälfte des Normal-Preises bestellen. In Verbindung mit der Studentenkarte bietet die Bahn zudem ein Partnerprogramm mit Preisnachlässen in Kinos, beim Friseur und im Fitnessstudio.

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Rundfunkgebühren
Natürlich wissen wir es alle: Wer ein Radiogerät, einen Fernseher oder sogar beides in seiner Wohnung beherbergt, muss dafür Rundfunkgebühren zahlen. Schließlich kennt die GEZ kein Pardon und schickt ihre Kontrolleure besonders gerne in Studentenwohnheime. Wer sein Budget nicht auch noch damit belasten möchte, kann sich aber von der Gebührenpflicht befreien lassen - vorausgesetzt, ihr verdient weniger als den 1,5-fachen Regelsatz der Sozialhilfe plus Kaltmiete. Dann steht der alljährlichen Pilgertour ins Sozialamt nichts mehr im Weg.

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Shopping
Für modebewusste Schnäppchenjägerinnen lohnt es sich, dem Hallhuber Lagerverkauf (Taunusstr. 49) einen Besuch abzustatten. Modelle der letzten Saison sind hier zwischen 30 und 50 Prozent ermäßigt. Weitere Fundgruben für Designer-Schnäppchen sind das Praid (Oettingenstr. 29), der Eggeringhaus Outlet (Theresienstr. 42) oder der Helmut Lang Outlet (Promenadenplatz 2). Verbilligte modische Markenware gibt es zudem beim Online-Outlet www.dress-for-less.de (Kleidung, Wäsche und Accessoires von Calvin Klein, MEXX, Tommy Hilfiger oder Dolce&Gabbana).

Tipp: Studentische Sparfüchse sollten sich den „Secondhandführer für München und Umland“ der Stadtverwaltung zulegen, in dem über 500 Adressen von Flohmärkten, Antiquariaten und Secondhand-Shops für Kleidung, Einrichtung, Sportgeräte, Technik und Elektronik aufgelistet sind (kostenlos bestellen unter www.awm-muenchen.de/fo_beste.htm oder als PDF downloaden: www.awm-muenchen.de/privatkunde/br_secon.pdf).
Auch der Klick ins Internet kann helfen, den ein oder anderen Euro zu sparen: Kostenloses und Günstiges findet ihr auf den Seiten www.geizkragen.de, www.nulltarif.de, www.kostenlos.de und www.schnaeppchentipps.de. Preisvergleiche verschiedener Anbieter ermöglichen die Seiten www.preisauskunft.de und www.preisvergleich.de.

Als Student kann man im Netz auch anderweitig kräftig absahnen: im Internet-Shop www.allmaxx.de können Mitglieder zahlreiche Exklusiv-Angebote nutzen – von vergünstigten Computern über Uhren bis zu Reisen und Büchern. Vergleichen sollte man trotzdem, denn die angepriesenen Produkte sind nicht zwangsläufig günstiger als anderswo. Ein weiteres Portal für preisbewusste Akademiker in spe ist www.studimax.de. Hier haben sich die Anbieter auf ausgewählte Produktkategorien wie Handys, Abos oder Kontaktlinsen festgelegt. Außerdem könnt ihr eine Auflistung von Studentenrabatten in deutschen Uni-Städten per Datenbank abrufen und bewerten. Die Online-Community von www.4students.de bietet Hörsaal-Hockern eine Rabattkarte an, die in bestimmten Kinos, Discos, Bars und Restaurants genutzt werden kann. Allerdings lohnt sich die Karte bei konsequentem Einsatz, da sie 30 Euro im Jahr kostet.

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Sport
Ihr wolltet schon immer einmal Fechten, Judo oder Segeln lernen? Beim Zentralen Hochschulsport habt ihr die Gelegenheit dazu – und das zu einmalig günstigen Preisen (ab 7,50 Euro pro Semester). Über 70 Kurse und Sportarten sind im Angebot – von Akrobatik bis Yoga ist sicher für jeden Sporttyp etwas dabei (www.zhs-muenchen.de).

Telefon/Internet
Wer aus Kostengründen am Telefon Schnellsprechattacken bekommt, sollte einer entspannteren Kommunikation zuliebe einen Blick auf die Internetseite www.billiger-telefonieren.de werfen. Dort könnt ihr die günstigsten Telefontarife abrufen, aufgeschlüsselt nach Uhrzeit und Nah- und Ferngesprächen.

Weitere Rabatte bietet die Telekom mit ihrem „Uni@Home“-Programm (www.unihome.de) an, bei dem sie mit vielen deutschen Hochschulen zusammenarbeitet. Hier können Studenten einen günstigen ISDN-Anschluss erhalten oder mit dem Highspeed-Zugang T-DSL zu besonders niedrigen Preisen online gehen. Als Münchner „Uni@Home“-Kooperationspartner ist das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) zuständig; Infos rund ums Internet sind deshalb auch auf www.lrz-muenchen.de zu finden.

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