| So geht Sparen!
Mal wieder knapp bei Kasse? Kein Wunder: München ist schließlich
ein teures Pflaster für studentische Geldbeutel. Dennoch können
gerade angehende Akademiker vielerorts Vergünstigungen und
Rabatte nutzen und damit dem chronischen Geldmangel den Kampf
ansagen. MAYERS-Redakteurin Stefanie Nemet zeigt euch, wie
ihr mit eurem Studentenausweis kräftig sparen könnt.
Abos
Mit Studentenausweis liest es sich billiger: Zahlreiche Zeitungen
und Zeitschriften könnt ihr zu ermäßigten
Studententarifen abonnieren. So kommt die Süddeutsche
Zeitung schon für 16,50 Euro im Monat (statt 27,60 Euro)
ins Haus, der Münchner Merkur ist ebenfalls für
16,50 Euro (statt 21,95 Euro) zu haben.
Studentische Spiegel-Abonnenten können über 40
Euro im Jahr sparen und erhalten zudem kostenlos einmal pro
Monat den KulturSpiegel und sechs Ausgaben des UniSpiegel.
Auch der Focus bietet einen Studentenrabatt von 30 Prozent;
die Financial Times Deutschland gibt es sogar um die Hälfte
billiger. Und wer das Handelsblatt sechs Monate lang für
75 Cent pro Tag liest, kann zusätzlich eine Prämie
von 40 Euro einstreichen. Eine Studentanabo-Übersicht
steht auf www.studentenpresse.com.
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Bildung/Computer
Ob Bulgarisch, Koreanisch oder Kiswahili: jetzt ist der ideale
Zeitpunkt, um Sprachen zu lernen kostenlos beim Fremd-
und Fachsprachenprogramm der LMU (www.
fremdsprachen.uni-muenchen.de). So günstig wird Bildung
nie wieder! Ebenfalls zu empfehlen sind die Computerkurse
am Leibniz-Rechenzentrum, die aber leider immer sehr überlaufen
sind (Infos: www.lrz-muenchen.de).
Das LRZ verkauft auch preiswerte Anleitungen für PC-Programme
für 1 bis 5,50 Euro.
Oft lohnt es sich auch, bei Softwarefirmen nach Rabatten
zu fragen: Adobe zum Beispiel gewährt Studenten 80 Prozent
Rabatt auf Programme wie den Photoshop. Mehr Infos unter www.adobe.de/education.
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Friseur
Auch bei knapper Kasse sollte die Haarpflege keinesfalls vernachlässigt
werden: einen neuen Schnitt zum günstigen Studententarif
bekommt ihr z. B. bei der Cutting Crew (Mo-Fr 9-14 Uhr 23
Euro, Augustenstr. 74, Schellingstr. 36, www.cuttingcrew.de)
oder der Schnittstelle (22 Euro, Barerstr. 55, www.schnittstelle-muenchen.de)
verpasst.
Weitere Haarstudios mit Rabatten für studentische Mähnen:
Pony Club (25 Euro, Nymphenburger Str. 174, www.derponyclub.de)
Morgenrot (28 Euro, Amalienstr. 71)
Hairgott (10 Prozent Ermäßigung, Nymphenburger
Str. 160, Luisenstr. 66, Leopoldstr. 98, www.hairgott.de)
Molotow Haar-Design München (25 Prozent Rabatt zwischen
9 und 11 Uhr, Martiusstr. 5, www.molotow-haardesign.de)
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Kultur
Für kulturelle Genüsse muss man in der bayerischen
Landeshauptstadt kein Vermögen ausgeben: Sonntags kann
jeder alle staatlichen Museen kostenlos besichtigen (z. B.
das Bayerische Nationalmuseum, das Münchner Stadtmuseum
und die Pinakotheken). Ins Deutsche Museum kommen Studenten
immer für 3 Euro (statt für 7,50 Euro). Auch Theater
oder Oper bieten meist verbilligte Studentenkarten an, z.
B. das Deutsche Theater, die Münchner Kammerspiele oder
das Gärtnerplatz-Theater. Manchmal ist hier Stehvermögen
gefragt, da Studentenkarten oft nur als Restkarten an der
Abendkasse zu ergattern sind.
Günstiges Leinwandvergnügen gibt es vor allem an
den Kinotagen: montags und dienstags ist der Eintritt z. B.
im Leopold, im City-Filmtheater, im Cinema, im Royal-Filmpalast
oder im Tivoli-Theater ermäßigt (zwischen 4,50
und 5 Euro). Im Filmcasino und im Filmtheater Sendlinger Tor
ist man am Montag mit 4,50 Euro dabei. Studentenrabatte bieten
das Marmorhaus (Montag bis Freitag 4,50 Euro) und das Mathäser
(montags 5 Euro) an.
Von Studenten für Studenten: Im Oly-Kino (Studentenwohnheim
Olympiadorf, 1. Stock im GEZ, über der Oly-Disco) werden
während des Semesters jeweils mittwochs ausgewählte
Filme gezeigt von Klassikern wie der Name der
Rose bis zu neueren Kinohits wie Fahrenheit 9/11
oder Traumschiff Surprise. Und das zu einem besonders
studentenfreundlichen Eintrittspreis von 3 Euro, bei Double-Features
von 6 Euro. Jeder fünfte Kinobesuch ist kostenlos (Programm
unter www.olywood.de).
Auch die TU hat ihr eigenes Kino: der TU-Film (www.tu-film.de)
lockt mit einem vielfältigen Programm und außergewöhnlichen
Specials z. B. dem Stummfilm Nosferatu
oder der inzwischen legendären Feuerzangenbowle
in den Hörsaal 1200 (Arcisstr. 21, 1. Stock).
Eintritt: 3 Euro, Double Feature 5 Euro, Triple Feature 6
Euro.
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Reisen
Urlaub auf Balkonien muss auch bei finanzieller Dauerflaute
nicht sein: Die meisten Linienfluggesellschaften haben günstige
Studententarife im Angebot. Für den Ticketkauf braucht
man allerdings meist einen internationalen Studentenausweis
(ISIC-Card, Infos: www.isic.de).
Und der lohnt sich für Globetrotter so richtig, denn
man kann damit nicht nur verbilligte Flüge von rund 80
Fluggesellschaften nutzen, sondern auch in über 100 Ländern
bei Unterkünften, Eintrittspreisen oder Bahnfahrten kräftig
sparen. Die Schnäppchenkarte gibt es für zehn Euro
z. B. im studentischen Reisebüro Travel Overland (mehrere
Filialen in München, z. B. Leopoldstr. 13 / LMU-Mensa,
Barerstr. 73, Theresienstr. 48, Theresienstr. 66) und
dort kann man sich auch gleich nach vergünstigten Reisen
erkundigen.
Besonders geldbeutelschonende Angebote finden sich zudem
bei der Reisebüro-Kette STA-Travel (www.statravel.de),
die sich ganz auf akademische Klientel spezialisiert hat.
Auch die Deutsche Bahn hat ein Herz für finanzschwache
Studierende: die BahnCard 50 könnt ihr für die Hälfte
des Normal-Preises bestellen. In Verbindung mit der Studentenkarte
bietet die Bahn zudem ein Partnerprogramm mit Preisnachlässen
in Kinos, beim Friseur und im Fitnessstudio.
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Rundfunkgebühren
Natürlich wissen wir es alle: Wer ein Radiogerät,
einen Fernseher oder sogar beides in seiner Wohnung beherbergt,
muss dafür Rundfunkgebühren zahlen. Schließlich
kennt die GEZ kein Pardon und schickt ihre Kontrolleure besonders
gerne in Studentenwohnheime. Wer sein Budget nicht auch noch
damit belasten möchte, kann sich aber von der Gebührenpflicht
befreien lassen - vorausgesetzt, ihr verdient weniger als
den 1,5-fachen Regelsatz der Sozialhilfe plus Kaltmiete. Dann
steht der alljährlichen Pilgertour ins Sozialamt nichts
mehr im Weg.
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Shopping
Für modebewusste Schnäppchenjägerinnen lohnt
es sich, dem Hallhuber Lagerverkauf (Taunusstr. 49) einen
Besuch abzustatten. Modelle der letzten Saison sind hier zwischen
30 und 50 Prozent ermäßigt. Weitere Fundgruben
für Designer-Schnäppchen sind das Praid (Oettingenstr.
29), der Eggeringhaus Outlet (Theresienstr. 42) oder der Helmut
Lang Outlet (Promenadenplatz 2). Verbilligte modische Markenware
gibt es zudem beim Online-Outlet www.dress-for-less.de
(Kleidung, Wäsche und Accessoires von Calvin Klein, MEXX,
Tommy Hilfiger oder Dolce&Gabbana).
Tipp: Studentische Sparfüchse sollten sich den Secondhandführer
für München und Umland der Stadtverwaltung
zulegen, in dem über 500 Adressen von Flohmärkten,
Antiquariaten und Secondhand-Shops für Kleidung, Einrichtung,
Sportgeräte, Technik und Elektronik aufgelistet sind
(kostenlos bestellen unter www.awm-muenchen.de/fo_beste.htm
oder als PDF downloaden: www.awm-muenchen.de/privatkunde/br_secon.pdf).
Auch der Klick ins Internet kann helfen, den ein oder anderen
Euro zu sparen: Kostenloses und Günstiges findet ihr
auf den Seiten www.geizkragen.de,
www.nulltarif.de,
www.kostenlos.de
und www.schnaeppchentipps.de.
Preisvergleiche verschiedener Anbieter ermöglichen die
Seiten www.preisauskunft.de
und www.preisvergleich.de.
Als Student kann man im Netz auch anderweitig kräftig
absahnen: im Internet-Shop www.allmaxx.de
können Mitglieder zahlreiche Exklusiv-Angebote nutzen
von vergünstigten Computern über Uhren bis
zu Reisen und Büchern. Vergleichen sollte man trotzdem,
denn die angepriesenen Produkte sind nicht zwangsläufig
günstiger als anderswo. Ein weiteres Portal für
preisbewusste Akademiker in spe ist www.studimax.de.
Hier haben sich die Anbieter auf ausgewählte Produktkategorien
wie Handys, Abos oder Kontaktlinsen festgelegt. Außerdem
könnt ihr eine Auflistung von Studentenrabatten in deutschen
Uni-Städten per Datenbank abrufen und bewerten. Die Online-Community
von www.4students.de
bietet Hörsaal-Hockern eine Rabattkarte an, die in bestimmten
Kinos, Discos, Bars und Restaurants genutzt werden kann. Allerdings
lohnt sich die Karte bei konsequentem Einsatz, da sie 30 Euro
im Jahr kostet.
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Sport
Ihr wolltet schon immer einmal Fechten, Judo oder Segeln lernen?
Beim Zentralen Hochschulsport habt ihr die Gelegenheit dazu
und das zu einmalig günstigen Preisen (ab 7,50
Euro pro Semester). Über 70 Kurse und Sportarten sind
im Angebot von Akrobatik bis Yoga ist sicher für
jeden Sporttyp etwas dabei (www.zhs-muenchen.de).
Telefon/Internet
Wer aus Kostengründen am Telefon Schnellsprechattacken
bekommt, sollte einer entspannteren Kommunikation zuliebe
einen Blick auf die Internetseite www.billiger-telefonieren.de
werfen. Dort könnt ihr die günstigsten Telefontarife
abrufen, aufgeschlüsselt nach Uhrzeit und Nah- und Ferngesprächen.
Weitere Rabatte bietet die Telekom mit ihrem Uni@Home-Programm
(www.unihome.de)
an, bei dem sie mit vielen deutschen Hochschulen zusammenarbeitet.
Hier können Studenten einen günstigen ISDN-Anschluss
erhalten oder mit dem Highspeed-Zugang T-DSL zu besonders
niedrigen Preisen online gehen. Als Münchner Uni@Home-Kooperationspartner
ist das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) zuständig; Infos
rund ums Internet sind deshalb auch auf www.lrz-muenchen.de
zu finden.
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