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Nicht lustig: MAYERS macht
jetzt ernst. Beziehungsweise: Schluss. Mit sich selbst. Denn
20 Jahre, 40 Semester an der Uni sind genug. Sämtliche MAYERS-Redakteure der ersten, zweiten und
dritten Stunde sind inzwischen fertig mit dem Studium –
viele von ihnen haben zudem Kinder, Doppelhaushälften
und arbeiten für Medien, die ein Publikum jenseits der
Ü-30-Grenze anvisieren. Bevor MAYERS jedenfalls als Langzeit-Hochschulgast zwangsematrikuliert
wird, ziehen wir das dienstälteste Hochschulmagazin der
Stadt freiwillig zurück.
Natürlich mit zwei weinenden Augen: Weil die Arbeit
für MAYERS einfach Spaß gemacht
hat. Es war schon ein befriedigendes Gefühl, einen Professor
zu enttarnen, der im braunen Milieu gefischt hatte. Es war
ein Bild für Götter – oder Göttinnen?
–, bei der Mister Magister-Wahl den schönsten Münchner
Studenten zu küren. Wir haben uns gerne und aus Überzeugung
dafür eingesetzt, ein Zusammengehörigkeitsgefühl
zwischen Studenten der LMU, der TU und der FH zu kreieren
und sie alle dazu zu bewegen, die Hochschulwahl als oberste
Studentenpflicht zu begreifen. Und so weiter, und so weiter.
Ich persönlich möchte mich für die immer
gute Zusammenarbeit mit unseren Autoren bedanken, die MAYERS zu einem, wie wir finden, höchst lesenswerten Unimagazin
gemacht haben. Außerdem ein dickes Dankeschön an
die Anzeigenabteilung, die sich die Finger wund telefoniert
hat, um MAYERS immer aufs Neue zu finanzieren.
Ohne unsere Leser, die uns auch jenseits des Papier-Zeitalters
die Treue gehalten haben, wäre das alles natürlich
nichts wert gewesen. Und nicht zuletzt: Danke an Verleger
Thomas Mayer für das immer konstruktive Ringen um Titel
und Layout, für seine Risikobereitschaft, MAYERS auch in finanziell schwierigen Zeiten weiterzumachen –
und die absolute Freiheit, die er der Redaktion stets zugestanden
hat.

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