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Unileben
 


Der Erstsemester-Knigge

MAYERS-Tipps für den Start in den Ernst des Lebens

In welche Reihe setze ich mich, lieber weiter hinten oder vorne? An welchen Platz, zu welchen Leuten? Der Besuch der ersten Vorlesung im Leben eines Erstsemesters kann über die Freundschaften und die Arbeitsatmosphäre während der ganzen Unikarriere entscheiden. MAYERS-Redakteurin Sandra Janecek hat nicht nur ernst gemeinte Hinweise für den Start ins Unileben zusammengestellt.

Stehe spätestens um sieben Uhr auf: Um acht macht der Supermarkt zu.

Wenn du Essen mitbringst, dann genug für alle.

Singe nicht mit, wenn du Musik auf deinem MP3-Player hörst.

Die Sitze im Vorlesungssaal sind nur für jeweils eine Person gedacht. Dies gilt auch für Studenten, die gerade ihre Traumfrau getroffen haben.

Es ist alles wörtlich zu nehmen, was der Professor nicht angeschrieben hat.

Vermeide unnütze Fragen! Und vertrete immer eine Meinung – die des Professors.

Teile dein Wissen, besonders in Prüfungssituationen.

Algebraische Symbole werden benutzt, wenn man nicht mehr weiß, worüber man spricht.

Entweder betreibe Mathematik, dann musst du die Wirklichkeit vergessen. Oder betreibe Physik, dann musst du die Mathematik vergessen.

Alkohol ist ein gutes Lösungsmittel, nicht nur in der Chemie.

Berufe dich bei einer Strafrechtsprüfung auf folgendes: „Betrug ist, wenn Sie mich durch die Prüfung fallen lassen. Denn dem Strafgesetz zufolge ist derjenige ein Betrüger, der die Unkenntnis eines anderen ausnützt, um ihm Schaden zuzufügen.“

Wenn du den Hörsaal während der Vorlesung verlässt, dann tu so, als müsstest du dringend die Toilette aufsuchen, oder – alternativ - als sei dir übel. Übe Rücksicht auf das labile Selbstbewusstsein des Vortragenden!

Wenn eine Studentin nicht bis zum 6. Semester ihren Doktor hat, muss sie ihn selber machen.

Wo man sich zur Freude versammelt, da rede nicht von Vorlesungen und Prüfungen.

Verliere nie die Zuversicht! Wenn man glaubt, alles zu wissen, kriegt man das Abiturzeugnis. Wenn man erkannt hat, dass man gar nichts weiß, bekommt man ein Diplom, und wenn man merkt, dass auch alle anderen nichts wissen, wird einem der Doktortitel verliehen.

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