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MAYERS
- Ausgabe 4/2002 |
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Reinschauen lohnt sich
Kirch-Pleite, Krise bei der Süddeutschen Zeitung –
in der Medienbranche herrscht derzeit finanzielle Flaute.
Vor allem Anzeigenrückgänge machen vielen Printprodukten zu
schaffen. Und auch MAYERS bleibt davon leider nicht
verschont, obwohl unsere Anzeigensammler sehr fleißig waren
und tapfer telefoniert haben. Trotz allem werden wir auch
weiterhin erscheinen, wenn auch dieses Mal mit weniger Seiten
Umfang. Immerhin: Mitarbeiter mussten wir keine entlassen!
Wer also Lust hat, in unserer Redaktion mitzuarbeiten, ist
herzlich willkommen! Wir sind immer auf der Suche nach eifrigen
Schreibern, Geld gibt’s dafür aber leider nicht!
Auch im Sparformat hat MAYERS einiges zu bieten: Neben
Verlosungen, Buch-, Kino- und Konzerttipps stellen wir wichtige
Internet-Links rund um Leben und Studieren in München vor.
Außerdem gibt es in dieser Ausgabe erstmals die Rubrik „Praxistipp“,
unter der Dr. Matthias Lung, Direktor an der Bayerischen Akademie
für Werbung und Marketing, wissenwerte Infos zu Lern- und
Studiertechniken zusammenstellt. Reinschauen lohnt sich!
Eure

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Klick Dich glücklich
Mit ein paar Klicks Fachbücher in der Stabi suchen und
bestellen, online das Vorlesungsverzeichnis anschauen und
sich für Kurse eintragen - das World Wide Web ist für die
meisten Studenten unverzichtbar geworden. In den unendlichen
Weiten des Internets verzettelt man sich aber auch leicht.
Deshalb wollen wir einige nützliche Links vorstellen, die
euch beim Studieren und Leben in München behilflich sein können.
Allererste Anlaufstelle für Münchner Studenten ist natürlich
unsere Website www.mayers-online.de. Neben einigen Texten
aus der aktuellen MAYERS-Ausgabe gibt es im
Archiv auch Berichte aus früheren Ausgaben. Dazu kommen
viele Adressen und Links
zu allen Themen rund ums Studium: Studienberatung, Studentenvertretungen,
Frauen, Sport, Politik, Behinderung, Kirche, Probleme mit
dem Studium und viele Tipps zur Wohnungssuche. Im Buchtipp-Archiv
könnt ihr noch einmal alle besprochenen Schmöker der letzten
MAYERS-Ausgaben durchklicken. Außerdem findet ihr unseren
Veranstaltungskalender
und viele Verlosungen online.
Rund ums Studium
Viele nützliche und interessante Infos bietet auch die Homepage
des Münchner Studentenwerks www.studentenwerk.mhn.de,
zum Beispiel zur Studentenwerks-Bibliothek – inklusive der
Möglichkeit, online zu recherchieren und Bücher vorzumerken
und zu verlängern. Kochfaule oder immerhungrige Studenten
können sich über die aktuellen Verköstigungen in den Mensen
und Cafeterien informieren und in der Speiseplan-Monatsübersicht
schon mal vorausplanen, wann das Lieblingsgericht im Angebot
ist beziehungsweise wann es sich lohnt, selbst eine Semmel
zu schmieren. Besonders zu empfehlen ist die Rubrik „Wohnen“
mit Infos zur Wohnungssuche und den Wohnanlagen des Studentenwerks,
Angeboten aus der Privatzimmervermittlung und Links zu Münchner
Wohnungsbörsen. Wer etwas über finanzielle Förderungsmöglichkeiten
erfahren möchte, ist auf der Seite des Studentenwerks ebenfalls
an der richtigen Stelle. Tipps gibt es auch für Studierende
mit Kind und Studenten mit Behinderung, außerdem Infos und
Adressen zu Psychosozial- und Rechtsberatung und zu Veranstaltungen
und Workshops des Kulturbüros.
München im Netz
Für Münchner Neulinge, aber auch für Alteingesessene, ist
die Homepage der Landeshauptstadt eine wahre Fundgrube an
Informationen. Besonders interessant sind bei
www.muenchen.de die sehr umfangreichen Linksammlungen
zu allen Bereichen des Lebens wie Sport, Freizeit, Politik,
Tourismus, Bildung, Kultur, Wirtschaft, Umwelt oder Gesundheit.
Wer sich hier durchklickt, findet schnell die richtigen Online-Verbindungen
zu Museen, Theatern, Sehenswürdigkeiten, oder Sportvereinen.
Natürlich sind auch Adressen, Zuständigkeitsbereiche und Öffnungszeiten
der Münchner Ämter angegeben. Wartemuffel, die sich ungern
stundenlang auf diversen Ämtern die Zeit vertreiben, werden
sich über den Formularservice auf der Homepage freuen. Hier
kann man zum Beispiel die Formulare zur An- oder Ummeldung
herunterladen oder seine Lohnsteuerkarte online bestellen.
Für die richtige Orientierung im Großstadtdschungel sorgen
Stadtplandienste wie beispielsweise unter www.stadtplan.net.
Einfach unter „München“ die gesuchte Straße auswählen und
der Stadtplanausschnitt wird angezeigt und lässt sich beliebig
vergrößern oder verkleinern.
Wenn man dann erst einmal weiß, wohin man will, sollte man
sich Gedanken darüber machen, wie man dorthin kommt. Infos
zu Fahrplänen, Preisen und Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel
gibt es bei www.mvv-muenchen.de.
Besonders praktisch: eine Suchmaschine ermittelt die schnellsten
Verbindungen von A nach B. So erfährt man auch, wie man zu
später Stunde noch nach Hause kommt.
Kleine Helfer
Referate, Hausarbeiten – daran führt in fast allen Studiengängen
kaum ein Weg vorbei. Wer sich für seinen Vortrag oder seine
Arbeit ein bisschen inspirieren möchte, kann ein wenig im
Archiv von
www.hausarbeiten.de stöbern und sich gegen Gebühr Haus-
oder Diplomarbeiten zu seinem Themenbereich herunterladen.
Eine solche Arbeit als seine eigene auszugeben ist allerdings
nicht empfehlenswert; auch Dozenten kennen diese und ähnliche
Seiten!
Als Student kann man im Netz auch anderweitig kräftig absahnen:
die Seite www.allmaxx.de
hat jede Menge Billig-Angebote nur für Studenten parat. Computer,
Drucker, Photoapparate, Handys, Abos, Bücher, Reisen und verschiedene
Prämienangebote zu extra günstigen Preisen stehen zur Auswahl.
Einfach auf der Homepage registrieren, Immatrikulationsbescheinigung
per E-Mail oder Post an allmaxx schicken und losshoppen!
Klicks für Sport und Freizeit
Wer den ganzen Tag auf unbequemen Stühlen in stickigen Seminarräumen
und Hörsälen fristet, der sollte seinen rückengeschädigten
Körper zum Ausgleich hin und wieder auch mal Sport treiben
lassen. Ein großes Angebot an verschiedensten Sportarten bietet
der Zentrale Hochschulsport: Ob Schwimmen, Fechten, Gymnastik,
Basketball, Zirkeltraining oder Skifahren – hier ist für jeden
etwas dabei. Wie, wo, wann und womit man seine Fitness steigern
kann, ist im Kursprogramm unter www.zhs-muenchen.de
nachzulesen. Für anmeldungspflichtige Kurse kann man sich
online einschreiben.
Nach dem Sport darf man sich dann wieder beruhigt entspannen,
zum Beispiel in einem Kinosessel. Das Programm für die aktuelle
Kinowoche, geordnet nach Tag, Kino oder Filmtitel lässt sich
auf www.kino-muenchen.de
anklicken.
Auch die Münchner Theater sind größtenteils im World Wide
Web vertreten. Programm, Preise, Kartenvorbestellung und einiges
mehr bieten auf ihren Homepages unter anderem das Prinzregententheater
(www.prinzregententheater.de),
die Münchner Kammerspiele (www.
muenchner-kammerspiele.de) und die Bayerische Staatsoper
(www. staatsoper.de)
an.
Natürlich will sich der gemeine Student auch hin und wieder
eine Verschnaufpause gönnen und seine geliebte Unistadt für
einige Zeit verlassen. Wie wär’s mit einem Shoppingtrip nach
New York oder einem Abstecher nach Nizza? Angebote für besonders
günstige Studentenflüge, Hotels, Mietwagen, Last-Minute, Städtereisen
und vieles mehr findet ihr unter www.travel-overland.de.
Job-Links
Urlaub ist schön und gut, billiger Urlaub ist noch besser,
aber was ist, wenn neben den teuren Lebenshaltungskosten in
München einfach nichts auf der hohen Kante bleibt? Ein Nebenjob
muss her! Und um den kann man sich auch per Internet kümmern.
Zum Beispiel auf www.jobcafe.de.
Hier gibt es Praktikums- und Nebenjobangebote für verschiedene
Branchen und unterschiedliche Anforderungsprofile, so dass
die Suche auch für Studienanfänger ohne Arbeitserfahrung nicht
aussichtslos sein muss.
Job- und Praktikumsangebote sowie einige Stellenangebote
für Absolventen kann man sich auch auf der Website von Student
& Arbeitsmarkt, zu finden unter www.s-a.uni-muenchen.de,
anschauen. Daneben erhalten Interessenten Auskünfte zu Auslandspraktika,
Firmenmessen und Kursen von Student & Arbeitsmarkt.
Wer sich für die Themen Bewerbung und Berufsfindung interessiert,
sollte auch einmal die Seite des Münchner Arbeitsamtes www.arbeitsamt.de/muenchen
anklicken. Über den Button „Veranstaltungen“ gelangt man unter
anderem zu dem Programm des Hochschulteams mit Veranstaltungen,
Workshops und Seminaren rund um Bewerbungtraining und Unternehmenskontakte.
In die Ferne schweifen
Bonuspunkte sind bei einer Bewerbung ziemlich sicher, wenn
im Lebenslauf ein Auslandsaufenthalt erwähnt wird. Ob Studium
in Kanada, Praktikum in Griechenland oder Sprachkurs in Südamerika
– die erste Anlaufstelle für Studenten mit Fernweh ist die
Homepage des Deutschen Akademischen Austauschdientes www.daad.de.
Sie bietet Informationen zu einzelnen Ländern, den Studiengängen
und Studienbedingungen an dortigen Hochschulen und zu Förderungsmöglichkeiten
eines Auslandaufenthalts.
Stefanie Nemet
Seitenanfang
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Studieren
will gelernt sein
Studieren ist Informationsverarbeitung. Objektive Information
in Vorlesung und Seminar wird zu subjektivem Wissen gemacht,
indem sie richtig in das bestehende Vorwissen eingegliedert
wird. Dies verlangt richtiges Zuhören, richtiges Mitschreiben
und richtiges Nachbereiten.
Dr. Matthias Lung ist Direktor an der Bayerischen Akademie
für Werbung und Marketing (www.baw-online.de)
und hat sich vor allem auf Lern-, Studier- und Arbeitstechniken
spezialisiert.
Tipps zum richtigen Zuhören
1. Man sollte sich kognitiv „warmlaufen“, das heißt
richtig vorbereiten. Hierbei werden jene Lernmuskeln und Gedächtnissegmente
aktiviert, die für die korrekte Eingliederung neuen Wissens
zuständig sind. Vorbereiten kann man sich durch:
Grobe Auseinandersetzung mit dem Thema: Worum dreht
sich’s?, Was wird wohl drankommen?
Formulierung von Fragen zum kommenden Stoff.
Durchsehen der Notizen vom letzten Mal
2. Ideal ist ein störungsfreier Platz mit möglichst
wenig externen Störgrößen (ungünstiges Licht, laute Nachbarn,
zu heiß, zu kalt, etc.).
3. Man muss versuchen, die vom Dozenten angestrebten
Lehrziele herauszufinden: Was sagt der Dozent zu Beginn der
Vorlesung? Was möchte er „rüberbringen“?
4. Richtiges Zuhören bedeutet, den „Roten Faden“ heraushören.
Man sollte auf Worte achten wie „ich komme nun zu…“, „ich
fasse zusammen…“, „nun haben wir die Grundlagen für … kennengelernt“.
5. Wer richtig zuhört, setzt sich auch kritisch mit
dem Stoff auseinander: Ist das logisch?, Habe ich das verstanden?,
Was versteht der Dozent eigentlich unter ….?
Tipps zum richtigen Mitschreiben
1. Wer leicht „übers Auge“ lernt (visueller Lerntyp),
sollte den Stoff graphisch aufbereiten und z.B. Diagramme,
Tabellen, Graphiken, Matrizen oder Mindmaps erstellen. Die
Kenntnis von Visualisierungstechniken ist übrigens Pflicht,
alle Präsentationen in der Unternehmenswelt basieren darauf.
2. Sätze nicht wörtlich mitschreiben, außer z.B. Definitionen.
Besser: mit eigenen Worten knackige Aussagen in Form von Sätzen
oder Thesen verfassen und damit das neue Wissen ins bisherige
eingliedern: „A führt zu B“, „Wenn … dann ….“, „Es gibt drei
Hauptformen von Sekundarschulen: 1. …, 2. …, 3. …“.
3. Wenn Skripten oder Blätter verteilt werden, sollte
man seine Notizen hierauf machen. Folge: man kann sich besser
mit dem neuen Stoff identifizieren und hat das ganze Wissen
an einer einzigen Stelle lokalisiert.
4. Eigene Blätter verwendet man nur auf einer Seite.
Beidseitige Verwendung ist falsche Sparsamkeit und führt zu
endlosem Geblättere bei der Erstellung von Hausarbeiten bzw.
bei der Klausurvorbereitung.
5. Eigene Abkürzungen überlegen: z.B. „?“ für „später
klären“ oder „T“ für „Terminus“ oder „Df.“ Für „Definition“.
Achtung: nur mit ca. 10 solcher Kürzel arbeiten, sonst verzettelt
man sich.
6. Bei verlorenem Faden durch Tagträumerei – was enorm
häufig ist – nicht gleich aus schlechtem Gewissen heraus den
nächsten Satz des Dozenten wörtlich aufschreiben.
7. In der Kürze liegt die Würze! Es wird zu viel geschrieben
und zu wenig gedacht. Denken + knappe Skizzen + Nacharbeit
ist eine gute Formel, um maximal vom Gehörten zu profitieren.
Tipps zum richtigen Nachbereiten
Richtiges Nachbereiten bedeutet, Neues dauerhaft zu vernetzen,
einzubetten und abzusichern. Dazu gehört:
1. Offene Fragen klären.
2. Neue Termini lernen. Eventuell auf Karten schreiben,
die man überall mitschleppen und dadurch z. B. die U-Bahn-Fahrt
zum Lernen nutzen kann
3. Kleine Portionen machen: Besser als alle Termini
oder Definitionen auf einmal zu lernen ist das Lernen in kleinen
Portionen. Dadurch minimiert man die Gefahr von Interferenz,
d.h. von Störung durch Überlappung.
4. Neues Wissen strukturieren: Was war elementar,
was weniger? Skizzen, Graphiken und Mindmaps helfen dabei.
5. Neues Wissen durch Nachdenken, Nachlesen und Exzerpieren
vertiefen und damit eine größere Verarbeitungstiefe (level
of processing) erreichen. 6. Wer besser über das Reden lernt,
sollte den ganzen Sachverhalt einem anderen erklären: „In
diesem Seminar ging es um die Theorie von … Seine drei zentralen
Aussagen sind…“.
Dr. Matthias Lung
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Palmen, Baywatch und Badeschlappen
Langsam treten mir die ersten Schweißperlen auf die Stirn,
sammeln sich erst in einem kleinen Rinnsal, laufen dann in
munteren Bächen über die Wangen und tropfen vom Kinn. Ah,
tut das gut!
Schließlich brüte ich weder über einer gemeinen Seminararbeit,
noch transpiriere ich beim Uni-Sport oder gar beim Wohnungsputz.
Nein, ich räkle mich lieber auf den wohltemperierten Holzlatten
in der großen Kelo-Blockhaussauna, lasse mir giftige Schlacken
(vom Mensa-Essen?) aus dem Körper dünsten und stähle denselben
dabei gegen Bazillenangriffe und Virenschleudern. Soviel zum
gesundheitlichen Aspekt dieser Aktion: Vor allem aber kann
man in der Erdinger Therme wunderbar relaxen und entspannen.
Eine schweißtreibende Angelegenheit
Aufpassen muss ich allerdings, dass der als "Südsee-Kurztripp"
beworbene Thermenbesuch nicht in Freizeit-Stress ausartet:
Erfrische ich mich gleich unter der Kristalldusche oder kühle
ich mich lieber in der Eisgrotte ab? Danach eine Ruhepause
im Caldarium oder im Winter-Tipi neben dem Japanischen Garten?
Der nächste Schwitzgang wird mich auf jeden Fall in den neuen
Solestollen führen - oder sollte ich mir erst die Meditations-Sauna
anschauen?
Ich gehe nach dem Ambiente, entscheide mich für die romantische
Rosensauna und lasse mir beim Aufguss von einem dynamischen,
leider nicht textilfreien Mitglied des "Baywatch-Teams" einheizen.
Der Rosenduft (oder vielleicht doch der Beachboy von eben)
benebeln mein akademisches Hirn, also flüchte ich für drei
Minuten unter den kalten Eimer und belebe meinen durchglühten
Körper dann bei Unterwassermusik im Vitalbad der Römischen
Villa. Das Auge erfreut sich an hellen Mosaiken, pompejianischen
Fresken und dorischen Säulen. Nur ab und zu humpelt ein Rentner
mit quietschenden Badeschlappen durchs Bild. Anscheinend stehen
reifere Semester besonders auf die Sprudelliegen im Außenbecken,
also meide ich die stark frequentierten Zonen und lasse mich
lieber in der heißen Quelle durchblubbern. Erst als meine
Füße ganz schrumplig werden, entsteige ich dem "Jungbrunnen"
und setzte mich zu zwei jungen Müttern in die Polarlichtsauna.
Während die beiden Kaiserschnittnarben vergleichen, döse ich
fast weg.
Coole Drinks im Palmengarten
Kaum draußen, fest in den Bademantel gewickelt, bin ich
schon wieder fit und erkunde das Gelände. Beim Abkühlen im
Natursee gefriert mir der Zeh, also erfrische ich mich etwas
moderater im Bambus-Nebelgarten. Nächstes Jahr im Juli werde
ich mir einen coolen Drink im Palmenbiergarten holen und mich
damit lässig in den weißen Sand gleiten lassen... Jetzt hat
der Biergarten aber dicht und mir bleibt nur die Poolbar im
großen Becken unter der Glaskuppel - allerdings zu riskant,
dass der Caipi ins Wasser plumpst! Ich ziehe mich lieber mit
einen gesunden Joghurt-Smoothie auf eine blaue Hängeliege
mit dem Titel "Wolke Sieben" zurück und fühle mich wie ein
Engel aus der Philadelphia-Werbung.
Mein Fazit: Wer dringend einen Tag Urlaub braucht, findet
in der Therme Erding Erholung pur und genießt das Ganze im
exotischen Südsee-Flair. Ein ganzer Sauna-Tag (5 Stunden)
reißt mit 21 Euro allerdings ein ganz schön großes Loch ins
Monatsbudget. Dazu kommt an Wochenenden und Feiertagen noch
ein Zuschlag von 3 Euro. Wer die Therme erst mal testen will,
sollte eher das Monday Night Special für 8 Euro nutzen. Für
regelmäßige Ferien in der bayrischen Karibik sind mir die
Preise leider schlicht zu hoch, aber ab und zu etwas Luxus
werde ich mir vielleicht schon gönnen! Und wenn mein Liebster
mal wieder unbedingt wissen will, womit er mir eine Freude
machen könnte...
Kerstin Schmidt
Mehr Infos, Anfahrtsweg und alle
Preise findet ihr unter www.therme-erding.de
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