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MAYERS
- Ausgabe 1/2003 |
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Knausern ohne Ende
„München ist die teuerste Stadt Deutschlands“, konnte man
unlängst in sämtlichen Münchner Tageszeitungen lesen. Das
Ergebnis, das eine internationale Vergleichsstudie zutage
gefördert hat, war für die meisten Münchner und vor allem
für die ansässigen Studenten wohl kaum eine Überraschung mehr.
Ein Kinobesuch hier, eine Tasse Kaffee da – und schon ist
der Geldbeutel leer. Aber auch in der bayerischen Landeshauptstadt
gibt es Schnäppchen zu ergattern und gerade für Studierende
werden viele Extra-Rabatte angeboten. Hinweise und Anregungen,
wo und wann ihr in Restaurants, beim Friseur oder beim Shopping
sparen könnt, findet ihr im neuen MAYERS.
Auf keinen Fall sparen sollten lernende Köpfe allerdings
bei ihrer Ernährung. Dass täglicher Fast-Food-Verzehr für
die Gesundheit nicht unbedingt förderlich ist, weiß jeder.
Teuer muss auch gesunde Nervennahrung nicht sein – unsere
Mitarbeiterin Elisabeth K. Schmidt gibt Tipps, wie ihr eure
grauen Zellen mit der richtigen Essenszufuhr auf Trab bringen
und voller Energie beim Lernen durchstarten könnt.
Außerdem stellen wir den Aus- und Fortbildungssender AFK
TV vor, beim dem Nachwuchjournalisten Fernsehluft schnuppern
können. Und natürlich haben wir wieder die besten Faschingsveranstaltungen
ausgesucht, die alle Närrinnen und Narren unter euch auf keinen
Fall verpassen dürfen. Wie immer gibt es auch in diesem Jahr
jede Menge Karten zu gewinnen!
Eure

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Fernsehen für Anfänger
„Hallo und herzlich willkommen bei AFK TV.“ Der erste
Satz für die Anmoderation der nächsten Sendung steht. Immerhin,
denn der Anfang ist meist die schwerste Hürde für den Verfasser.
In diesem Fall ist das Albert (22), der eigentlich Elektrotechnik
an der TU München studiert. Doch zur Zeit versucht er sich
als Nachwuchs-Redakteur beim Ausbildungssender AFK TV: „Nach
meinem Vordiplom im Sommer 2002 wollte ich mich umorientieren
und bin nun seit Oktober 2002 hier in der Redaktion.“
Zu seinen bisherigen TV-journalistischen Werken gehören ein
Schokoriegeltest und ein Beitrag über die Muffathalle. Außerdem
arbeitet er an einer Art Langzeitprojekt über eine Münchner
Nachwuchsband. Von den Möglichkeiten bei AFK TV ist Albert
begeistert: „Leute mit wenig Erfahrung im Fernsehbereich erhalten
einen Rundumeinblick. Wenn man aus dem Praktikum geht, hat
man auf jeden Fall das Gefühl, etwas gelernt zu haben.“
Fernsehen von A bis Z
Die Lehrredaktion von AFK TV ist einem echten Fernsehsender
nachempfunden und soll eine Plattform für Auszubildende in
den Medien bieten. „Bei uns wird nicht für’s stille Kämmerlein
produziert, sondern die Praktikanten können ihre Beiträge
der Öffentlichkeit präsentieren,“ erklärt Angelika Knop, Programmchefin
und Ausbildungsleiterin bei AFK TV. „Das gilt auch für die
Beiträge der anderen beteiligten Produzenten, zum Beispiel
der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) oder der Hochschule
für Fernsehen und Film (HFF). Ziel ist es, jungen Leuten eine
Orientierungshilfe zu geben und zu zeigen, wie der Arbeitsalltag
in einer Fernsehredaktion aussieht und welche Tätigkeitsfelder
es dort gibt. Das alles wird in unserer Lehrredaktion sehr
realistisch abgebildet und alle Praktikanten übernehmen verschiedene
Jobs.“
So können die zukünftigen Journalisten und Techniker auch
herausfinden, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Und vor
allem, ob sie einem stressigen Arbeitsalltag gewachsen sind,
was in der Medienlandschaft besonders wichtig ist. „Außerdem
sollte man sich die Arbeit einteilen können, da meist mehrere
Aufgaben parallel zu erledigen sind. Dass es nichts zu tun
gibt, gibt es nicht“, meint Angelika Knop. Großen Wert legt
sie auf Teamwork: „Einzelkämpfer haben bei uns keine Chance.“
Praktikantenplätze gibt es sowohl im redaktionellen als auch
im technischen Bereich. Ein Praktikum in der Redaktion dauert
vier Monate, Techniker müssen sechs Monate Zeit mitbringen.
Beginn ist jeweils Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober
oder Dezember. Daneben werden ein- bis zweiwöchige Schnupperpraktika
angeboten, um die sich auch Schüler bewerben können. Die Arbeitszeit
beträgt acht Stunden pro Tag. Geld bekommen die Jungjournalisten
nicht, dafür aber einen guten Einblick in die Fernsehwelt.
Drehen, Schneiden, Texten
Die Technik-Praktikanten sind für die Kamera, den digitalen
oder analogen Schnitt und für die technische Mitarbeit bei
den Moderationsaufzeichnungen zuständig. Die redaktionellen
Praktikanten kümmern sich unter anderem um Programmplanung
und Pressearbeit. Bei der Planung der Sendungen geht es darum,
die zweistündige Sendezeit mit passenden neuen Produktionen
oder Beiträgen aus dem Archiv zu füllen. Die Nachwuchs-Redakteure
suchen Kurzfilme, Dokumentationen oder Magazine aus, besorgen
sich das entsprechende Sendeband und sichten es an einem Abspielgerät.
Wenn die Auswahl feststeht, verfassen sie Moderations- und
Pressetexte. Einmal pro Woche werden die Moderationen für
mehrere Sendungen im Studio einer professionellen Fernseh-Produktionsfirma
aufgezeichnet.
Natürlich können die Praktikanten auch eigene Projekte auf
die Beine stellen. Zum Beispiel Beiträge für das Studentenmagazin
„Studentenfutter“, das jeweils am ersten Freitag eines Monats
um 21 Uhr gesendet wird. Hier sind die AFK-Praktikanten für
die gesamte Produktion verantwortlich: sie suchen sich ein
Thema aus, recherchieren, erstellen ein Konzept und vereinbaren
Drehtermine. Nach dem Dreh wird das Rohmaterial im Schnittraum
bearbeitet und der Beitrag betextet. Abschließend steht die
Vertonung an.
Zu Beginn bekommt jeder Praktikant eine Einweisungen in alle
Bereiche, sowohl in die redaktionelle Arbeit als auch in die
technischen Gerätschaften. Für Technikpraktikant Stefan (25),
der Medientechnik und Mediendesign in der Nähe von Linz studiert,
ist das einer der besonderen Vorteile bei AFK TV: „Man lernt
alle Geräte der Video- und Studiotechnik kennen und mit professionellem
Equipment umzugehen.“ Als Redaktionspraktikant kann man einiges
in Sachen Technik mitbekommen - ebenso können Techniker bei
Interesse redaktionelle Arbeiten erledigen und eigenständig
Beiträge erstellen.
Medienprofis zeigen, wie‘s geht
Auch an den verschiedenen Kursen zum Erstellen von Magazinbeiträgen
oder zu Kamera, Schnitt, Videomontage und Bildgestaltung können
alle Praktikanten teilnehmen. Die Kurzseminare werden von
erfahrenen Medienleuten geleitet und von den Teilnehmern hoch
gelobt. „Durch die Kurse bekommt man eine gute Einweisung
in alle Bereiche und man hat die Möglichkeit, verschiedene
Tätigkeiten kennen zu lernen,“ meint Stefan.
Besonders beliebt ist das Moderationstraining, bei dem die
Praktis ihre Kamera- und Sprechtauglichkeit testen dürfen.
Wer Talent und Lust hat, könnte schon bald über den Bildschirm
flimmern. Von den derzeit 14 Moderatorinnen und Moderatoren
sind immerhin sechs ehemalige AFK-Praktikanten, der Rest sind
freie Mitarbeiter. Bewerbungen sind hier jederzeit möglich
(s. Info-Kasten).
Damit die Moderatoren auch bei der nächsten Aufzeichnung
sprachlich wertvolle Texte vortragen können, feilt Redaktionspraktikant
Albert immer noch an den Formulierungen in seinem Manuskript.
Inzwischen ist er schon bei der Abmoderation angelangt: „So,
das war’s für heute. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß und schaltet
auch am Freitag wieder zu AFK TV.“ Wollen wir hoffen, dass
Programmchefin Angelika Knop nicht allzu viel daran auszusetzen
hat.
Stefanie Nemet
Die gemeinnützige Aus- und Fortbildungs GmbH
für elektronische Medien (AFK) wurde 1995 mit dem Ziel gegründet,
Jugendliche und junge Erwachsene an die Arbeit bei Radio und
Fernsehen heranzuführen und praktische Erfahrung sammeln zu
lassen. Entstanden ist neben den beiden Radiostationen AFK
M 94,5 in München und AFK max in Nürnberg der Fernsehsender
AFK TV, der im Kabelkanal S 6 jeden Montag, Mittwoch und Freitag
von 21 bis 23 Uhr auf Sendung geht.
Programm:
Montag: Beiträge von Studenten der Hochschule für Fernsehen
und Film, Mittwoch: Filme von Jugendlichen für Jugendliche,
entstanden unter medienpädagogischer Anleitung, Freitag: Produktionen
der AFK-Lehrredaktion und anderer Aus- und Fortbildungsinstitutionen
Praktikum:
Voraussetzungen: Hochschulreife (Redaktion) bzw. Mittlere
Reife (Technik), Computerkenntnisse (Word, Windows, Internet),
hohes Engagement, Moderation: nette Ausstrahlung, angenehme
Stimme, freies Sprechen n
Adresse:
AFK TV, Rosenheimer Str. 145c, 81671 München, E-Mail: brantl@afk.de
Infos:
Tel. 089/427 408 0, www.afk.de
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Studentenfutter
Wenn’s mit der Konzentration manchmal nicht ganz so klappt,
wie eifrige Studenten sich das wünschen, und selbst Kaffee
nicht mehr hilft, muss das nicht immer an langweiligen Büchern
oder der eintönigen Stimme des Professors liegen. Vielleicht
braucht das Hirn einfach Energie. Also besser zu Red Bull
greifen? Lieber nicht, denn das Gebräu aus der Dose enthält
etwa doppelt so viel Koffein wie Kaffee und eine Menge Zucker.
Der Zucker hilft dem Hirn nur kurzfristig auf die Sprünge,
und zuviel Koffein kann nervös machen. Aber was braucht der
müde, ausgelaugte Studentenkörper?
Auf den Energiemix kommt es an
Vor allem natürlich Energie. Die kommt von Kohlenhydraten,
Fetten und Eiweiß. Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
(DGE) sollte die Gesamtmenge der Kalorien, die wir essen,
zu 55% aus Kohlehydraten bestehen. 30% sollten aus Fett stammen
und nur 15% aus Eiweiß. Das sind bei etwa 2000 Kalorien pro
Tag etwa 250g Kohlehydrate, 65g Fett und 40 bis 50g Eiweiß.
Tatsache ist aber, dass die meisten Deutschen viel mehr Fett
essen. Manche werden davon auch selbst fett, denn Fett enthält
doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate, macht aber weniger
satt. Schon acht Schokotrüffel liefern beispielsweise genauso
viel wie sechs Bananen. Also ist Fett sparen angesagt: statt
Butter Frischkäse aufs Brot, weniger Fett zum Braten in die
Pfanne, fettarme Milchprodukte, magere Fleisch- und Wurstsorten
bevorzugen.
Dazu rät Volker Pudel, Professor an der Ernährungspsychologischen
Forschungsstelle in Göttingen, vor allem allen Abnehmwilligen.
Seine Untersuchungen zeigen, dass Kohlehydrate im menschlichen
Körper nicht gespeichert werden, Fett dagegen schon. Aber
Achtung: wer meint, jetzt plötzlich um jedes Gramm einen Bogen
machen zu müssen, der liegt völlig falsch. Der Körper braucht
nämlich Fett, und extrem niedriger Fettkonsum kann depressiv
oder wütend machen und sogar Gallensteine verursachen. Gerade
ungesättigte Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Olivenöl
und anderen Pflanzenölen und in fettem Seefisch vorkommen,
sind lebenswichtig für Nerven und Gehirn.
Von Kohlehydraten, Säuren und Basen
Auch bei den Kohlehydraten gibt es Unterschiede: Zucker macht
nicht langfristig satt, sondern verursacht noch mehr Hunger
auf Süßes. Also Kartoffeln, Gemüse, Brot, Nudeln bevorzugen.
Sie liefern komplexe Kohlehydrate in Form von Stärke und Ballaststoffen
und zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe. Achtung: besonders
viel Zucker steckt in Erfrischungsgetränken und Cola.
Müdigkeit kann die Folge einer Übersäuerung des Körpers sein.
Bestimmte Lebensmittel erzeugen oder liefern Säuren: Zucker,
Weißmehlprodukte, Bohnenkaffee, Alkohol, Fleisch, Käse. Basen
liefern: Obst, Gemüse, Milch, Tee, Gewürzkräuter. Wer mehr
Basenlieferanten bevorzugt, fühlt sich fitter, hat weniger
Schlacken im Körper und nimmt auch leichter ab.
Was bringt das Hirn auf Trab?
Eine Mischung aus Energie, Mineralstoffen, Vitaminen, die
schnell und lang anhaltend wirkt, dazu reichlich Flüssigkeit.
Das Gehirn besteht zu 60% aus Fetten, ein Drittel davon sind
so genannte Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Nüssen und
Seefisch stecken. Für Entwicklung und Funktion des Gehirns
sind sie deshalb unverzichtbar.
Walnüsse sind die Sorte mit den meisten Omega-3-Fettsäuren
und deshalb der ideale Studentensnack. n
Studentenfutter: Nüsse und Mandeln liefern viel Energie,
sie enthalten viel Eiweiß und Vitamin A und sättigen für lange
Zeit. Auch Rosinen sind extrem mineralstoffreich. Weiteres
Plus: Studentenfutter enthält keinen Zucker. n
Fetter Seefisch: (Lachs, Thunfisch, Makrele, Sardine,
Hering ) hat ebenfalls einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren,
außerdem liefert Seefisch viel Jod. Vollkornbrot: Ballast-
und mineralstoffreich, fettarm und macht lange satt, weil
die enthaltenen Kohlenhydrate langsam ins Blut abgegeben werden.
Schokolade: hebt die Stimmung, liefert viel Energie
und schmeckt. Deshalb: in kleinen Mengen genießen.
Müsli: Getreideflocken, Trockenobst und Nüsse liefern
Energie und Mineralstoffe für den Tag. Wichtig: ungezuckerte
Sorten verwenden und auf den Fettgehalt achten. Milch oder
Joghurt dazu, und ihr habt gleich noch eine Ladung Calcium
dabei. Perfektionieren könnt ihr das Frühstück dann noch mit
frischem Obst.
Gummibärchen: schmecken süß und enthalten so gut wie
kein Fett. Wenn unbedingt was Süßes her muss, nicht die schlechteste
Wahl.
Wasser: das A und O. Hilft auch, um kurz den (kleinen)
Hunger zu überbrücken. Bei Mangel drohen Kopfschmerzen und
Müdigkeit. Mindestens 2 Liter pro Tag trinken, Kaffee und
Alkohol zählen nicht!
Schwarzer Tee: macht wach, aber nicht so schnell wie
Kaffee. Deshalb kann Tee nicht nervös machen. Die darin enthaltenen
Polyphenole senken angeblich auch das Krebsrisiko.
Für alle, die noch mehr wissen wollen:
Prof. I. Elmadfa, u.a. (Hrsg): Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle
2002/2003. Gräfe und Unzer Verlag, 12,90 Euro (Nährwertangaben
zu allen Lebensmitteln, Angaben zu Vitamin- und Mineralstoffbedarf,
allgemeine Ernährungsempfehlungen und spezielle Ernährung
bei Krankheiten)
Udo Pollmer und Susanne Warmuth: Lexikon der poulären
Ernährungs-Irrtümer. Piper 2003 (3.Aufl.), 9,90 Euro
Prof. Volker Pudel: Endlich frei von Diäten. Knaur 2003, 14,90
Euro
Norbert Treutwein: Übersäuerung- Krank ohne Grund?
Südwest 2002 (10. Aufl), 15.95 Euro
Dr. med.Monika Gerlinghoff und Dr. med R. Backmund: Wege
aus der Eßstörung. Magersucht und Bulimie: Wie sie entstehen
und behandelt werden. So finden Sie zu einem normalen Eßverhalten
zurück. Denkanstöße und Hilfen für Betroffene, Angehörige
und Freunde. Trias, 3. Aufl. 1999. 17,95 Euro
Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp: Fit mit Fett.
Heyne, 2002. 17,00 Euro
Deutsche Gesellschaft für Ernährung: www.dge.de
Elisabeth K. Schmidt
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Es muss nicht immer Aldi sein ...
Studentische Geldbeutel sind in der Regel ohnehin nicht
gerade üppig gefüllt – in München, der nachweislich teuersten
Stadt Deutschlands, leiden sie besonders unter der Armut ihrer
Besitzer. Zum Glück gibt es da die ein oder andere Einrichtung,
die ein Herz für sparsame Studierende hat. Hier die besten
Tipps gegen finanzielle Dauerflaute.
Kultur pur muss gar nicht teuer sein: Sonntags zahlt
man im Bayerischen Nationalmuseum und im Münchner Stadtmuseum
keinen Eintritt und auch Kunstfreunde kommen sonntags in der
Alten, Neuen oder Modernen Pinakothek (Theresienstr. / Barerstr.)
ganz umsonst auf ihre Kosten.
Bildung gibt’s billiger: Wissbegierige Studenten bekommen
mit Immatrikulationsbescheinigung unter www. studentenpreise.de
eine Menge Zeitschriften und Tageszeitungen zum Sonderpreis.
Bei der „Süddeutschen Zeitung“ für 16 Euro im Monat spart
ihr fast die Hälfte, „Der Spiegel“ kostet noch 102 Euro und
der „Focus“ nur 90 Euro – 30 Prozent gespart!
Haarscharfes Angebot: Bei den kopflastigen Belastungen
im Uni-Alltag darf die Pflege des Haupthaars nicht aus Kostengründen
vernachlässigt werden. Deshalb fönen clevere Studenten beim
Frisör Schnittstelle (Barerstr. 55, Tel. 27275552) selber
und zahlen für ihren neuen Cut nur 22 Euro!
Schwarzseher aufgepasst! Wer die 16,15 Euro Rundfunkgebühren
sparen will, kann sich von dieser Pflicht befreien lassen
und damit auch noch ein Telefon-Guthaben bei der Telekom erwirtschaften.
Dafür muss man allerdings nachweisen können, dass einem nach
Abzug der Mietkosten weniger als der 1,5-fache Regelsatz der
Sozialhilfe zur Verfügung steht. Ist dies der Fall, steht
der alljährlichen Pilgertour zum Sozialamt nichts mehr im
Wege!
Für Globetrotter lohnt sich der Internationale Studentenausweis
(ISIC). Damit gibt’s in über hundert Ländern Preisnachlässe
bei Flügen, Bahnfahrten, Übernachtungen, Eintrittskarten und
natürlich beim Einkaufen. Außerdem ist auch gleich eine Unfallversicherung
dabei. Den ISIC bekommt ihr für 9,20 Euro beim Studentenwerk
oder bei Travel Overland.
Schnäppchenjägerinnen sollten künftig den Hallhuber
Lagerverkauf (Taunusstr. 49 / Milbertshofen) in ihr Revier
aufnehmen. Die Modelle aus der letzten Saison sind fast alle
um 50 Prozent oder mehr reduziert. Sportfreunde finden tief
in den Katakomben des Ostbahnhofs flotte Inline-Skates oder
ein sensationell günstiges Snowboard. Beim Sport Scheck Hot
Spot kostet fast alles nur noch die Hälfte!
Filmfreaks lieben Kinotage: Wer für Leinwandabenteuer
nicht zu tief in die Tasche greifen will, der sollte am Montag
oder Dienstag ins City-Filmtheater, ins Eldorado, ins Leopold,
ins Marmorhaus, in den Royal Filmpalast oder ins Tivoli-Theater
gehen. Dann kosten die Karten nur zwischen 4,50 und 5 Euro.
Einen Hauch Nostalgie verströmen das Filmtheater Sendlinger
Tor, das Filmcasino oder das Studio Isabella – auch hier ist
man montags mit 4,50 Euro dabei.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort... Egal ob Feierlaune
oder Uni-Frust – am besten begießt ihr den Semesterausklang
zur Happy Hour. Im Bobolovsky‘s (Ursulastr. 10 / Schwabing,
Tel. 397363) kosten die Cocktails von 21 bis 0.30 Uhr (So-Do)
statt 7 nur 4,50 Euro.Montags geht’s ausgehungert zum „All
you can eat“: Dicke Burger und Tex-Mex-Leckereien für 8,90
Euro.
Wer morgens schlecht aus den Federn kommt, freut sich bestimmt
auf ein üppiges Frühstück bei Tumblinger (Maistr. 26 / Isarvorstadt,
Tel. 53868767). Für 5,60 Euro pro Frühstück kann man hier
von Montag bis Freitag (außer feiertags) zwischen 9 und 11
Uhr schlemmen. Ein warmes Getränk ist im Preis mit drin! Nachtschwärmer
können zu späterer Stunde „Happy Cocktails“ für nur 5 Euro
schlürfen (jeden Tag 17-20 Uhr, So-Do 22-0.30 Uhr).
Zur Montagsrevolution stiftet das Zoozie‘s (Wittelsbacherstr.
15 / Isarvorstadt, Tel. 2010059) an. Jeden Montag gibt’s ab
18 Uhr drei verschiedene Gerichte für revolutionäre 5,50 Euro.
Und wer keine Lust mehr auf Mensa-Küche hat, sollte hier zwischen
11.30 und 14.30 Uhr zum gleichen Preis mal den Business Lunch
ausprobieren.
Den ganze Februar hindurch gibt es im Vollmond (Schleißheimer
Str. 82 / Maxvorstadt, Tel. 529736, www.vollmond-muenchen.de)
von Sonntag bis Donnerstag zwischen 19 und 1 Uhr sowie Freitag
und Samstag von 19 bis 3 Uhr jedes fünfte Bier umsonst. Und
immer bei Vollmond, kann man mit etwas Glück die komplette
Zeche gewinnen: Es wird dann um 24 Uhr ein Tisch ausgelost,
der das bis dahin Konsumierte nicht bezahlen muss.
Nach der öden Vorlesung lockt die Happy Hour im Baader Café
(Baaderstr. 47 / Gärtnerplatzviertel, Tel. 2010638). Zwischen
18 und 20 Uhr zahlt ihr hier für jeden Drink 4,80 Euro, für
das Tagesessen nur 5,20 Euro – die Flirtgelegenheit gibt’s
gratis dazu!
Mäusefang per Internet. Echte Schottennaturen haben
bestimmt längst den „Gemeindebrief“ von www.geizkragen.de
abonniert und schnorren fleißig Gratis-Software, Produktproben
und andere Gratisangebote bei www.nulltarif.de
oder www.kostenlos.de.
Hast du Geld für eine größere Anschaffung gehortet, solltest
du unbedingt vorher bei www.preisauskunft.de
reinschauen. Hier werden Preise in 250 Produktkategorien verglichen
– und du kannst beim billigsten Anbieter einkaufen! Lust auf
Armani, D&G oder Miss Sixty? Die schärfsten Designer-Fummel
aus Überproduktionen und Restposten gibt’s bei www.dress-for-less.de.
Nach coolen Retro-Klamotten und Accessoires schaut ihr am
besten auf dem Flohmarkt, eine Übersicht derselben findet
ihr beim Internet-Portal www.flohmarkt.de.
Glühen ständig deine Telefondrähte oder schlägt der Schwatz
mit dem Schatz mal wieder kräftig auf die Rechnung? Unter
www.billiger-telefonieren.de
die günstigsten Tarife ausdrucken und nebens Telefon kleben.
Ökosteuer = Sprit zu teuer? Bei
www.clever-tanken.de findest du zumindest die Tankstelle
mit dem billigsten Benzin im Münchner Raum.
Kerstin Schmidt
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