Ausgabe 1/2008

Ausgabe 2/2007

Ausgabe 1/2007

Ausgabe 3/2006

Ausgabe 2/2006

Ausgabe 1/2006

Ausgabe 2/2005

Ausgabe 1/2005

Ausgabe 4/2004

Ausgabe 3/2004

Ausgabe 2/2004

Ausgabe 1/2004

Ausgabe 4/2003

Ausgabe 2+3/2003

Ausgabe 1/2003

Ausgabe 4/2002

Ausgabe 3/2002

Ausgabe 2/2002

Ausgabe 1/2002

MAYERS - Ausgabe 1/2003
 

Knausern ohne Ende

„München ist die teuerste Stadt Deutschlands“, konnte man unlängst in sämtlichen Münchner Tageszeitungen lesen. Das Ergebnis, das eine internationale Vergleichsstudie zutage gefördert hat, war für die meisten Münchner und vor allem für die ansässigen Studenten wohl kaum eine Überraschung mehr. Ein Kinobesuch hier, eine Tasse Kaffee da – und schon ist der Geldbeutel leer. Aber auch in der bayerischen Landeshauptstadt gibt es Schnäppchen zu ergattern und gerade für Studierende werden viele Extra-Rabatte angeboten. Hinweise und Anregungen, wo und wann ihr in Restaurants, beim Friseur oder beim Shopping sparen könnt, findet ihr im neuen MAYERS.

Auf keinen Fall sparen sollten lernende Köpfe allerdings bei ihrer Ernährung. Dass täglicher Fast-Food-Verzehr für die Gesundheit nicht unbedingt förderlich ist, weiß jeder. Teuer muss auch gesunde Nervennahrung nicht sein – unsere Mitarbeiterin Elisabeth K. Schmidt gibt Tipps, wie ihr eure grauen Zellen mit der richtigen Essenszufuhr auf Trab bringen und voller Energie beim Lernen durchstarten könnt.

Außerdem stellen wir den Aus- und Fortbildungssender AFK TV vor, beim dem Nachwuchjournalisten Fernsehluft schnuppern können. Und natürlich haben wir wieder die besten Faschingsveranstaltungen ausgesucht, die alle Närrinnen und Narren unter euch auf keinen Fall verpassen dürfen. Wie immer gibt es auch in diesem Jahr jede Menge Karten zu gewinnen!

Eure


Fernsehen für Anfänger

„Hallo und herzlich willkommen bei AFK TV.“ Der erste Satz für die Anmoderation der nächsten Sendung steht. Immerhin, denn der Anfang ist meist die schwerste Hürde für den Verfasser. In diesem Fall ist das Albert (22), der eigentlich Elektrotechnik an der TU München studiert. Doch zur Zeit versucht er sich als Nachwuchs-Redakteur beim Ausbildungssender AFK TV: „Nach meinem Vordiplom im Sommer 2002 wollte ich mich umorientieren und bin nun seit Oktober 2002 hier in der Redaktion.“

Zu seinen bisherigen TV-journalistischen Werken gehören ein Schokoriegeltest und ein Beitrag über die Muffathalle. Außerdem arbeitet er an einer Art Langzeitprojekt über eine Münchner Nachwuchsband. Von den Möglichkeiten bei AFK TV ist Albert begeistert: „Leute mit wenig Erfahrung im Fernsehbereich erhalten einen Rundumeinblick. Wenn man aus dem Praktikum geht, hat man auf jeden Fall das Gefühl, etwas gelernt zu haben.“

Fernsehen von A bis Z
Die Lehrredaktion von AFK TV ist einem echten Fernsehsender nachempfunden und soll eine Plattform für Auszubildende in den Medien bieten. „Bei uns wird nicht für’s stille Kämmerlein produziert, sondern die Praktikanten können ihre Beiträge der Öffentlichkeit präsentieren,“ erklärt Angelika Knop, Programmchefin und Ausbildungsleiterin bei AFK TV. „Das gilt auch für die Beiträge der anderen beteiligten Produzenten, zum Beispiel der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) oder der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Ziel ist es, jungen Leuten eine Orientierungshilfe zu geben und zu zeigen, wie der Arbeitsalltag in einer Fernsehredaktion aussieht und welche Tätigkeitsfelder es dort gibt. Das alles wird in unserer Lehrredaktion sehr realistisch abgebildet und alle Praktikanten übernehmen verschiedene Jobs.“

So können die zukünftigen Journalisten und Techniker auch herausfinden, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Und vor allem, ob sie einem stressigen Arbeitsalltag gewachsen sind, was in der Medienlandschaft besonders wichtig ist. „Außerdem sollte man sich die Arbeit einteilen können, da meist mehrere Aufgaben parallel zu erledigen sind. Dass es nichts zu tun gibt, gibt es nicht“, meint Angelika Knop. Großen Wert legt sie auf Teamwork: „Einzelkämpfer haben bei uns keine Chance.“

Praktikantenplätze gibt es sowohl im redaktionellen als auch im technischen Bereich. Ein Praktikum in der Redaktion dauert vier Monate, Techniker müssen sechs Monate Zeit mitbringen. Beginn ist jeweils Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober oder Dezember. Daneben werden ein- bis zweiwöchige Schnupperpraktika angeboten, um die sich auch Schüler bewerben können. Die Arbeitszeit beträgt acht Stunden pro Tag. Geld bekommen die Jungjournalisten nicht, dafür aber einen guten Einblick in die Fernsehwelt.

Drehen, Schneiden, Texten
Die Technik-Praktikanten sind für die Kamera, den digitalen oder analogen Schnitt und für die technische Mitarbeit bei den Moderationsaufzeichnungen zuständig. Die redaktionellen Praktikanten kümmern sich unter anderem um Programmplanung und Pressearbeit. Bei der Planung der Sendungen geht es darum, die zweistündige Sendezeit mit passenden neuen Produktionen oder Beiträgen aus dem Archiv zu füllen. Die Nachwuchs-Redakteure suchen Kurzfilme, Dokumentationen oder Magazine aus, besorgen sich das entsprechende Sendeband und sichten es an einem Abspielgerät. Wenn die Auswahl feststeht, verfassen sie Moderations- und Pressetexte. Einmal pro Woche werden die Moderationen für mehrere Sendungen im Studio einer professionellen Fernseh-Produktionsfirma aufgezeichnet.

Natürlich können die Praktikanten auch eigene Projekte auf die Beine stellen. Zum Beispiel Beiträge für das Studentenmagazin „Studentenfutter“, das jeweils am ersten Freitag eines Monats um 21 Uhr gesendet wird. Hier sind die AFK-Praktikanten für die gesamte Produktion verantwortlich: sie suchen sich ein Thema aus, recherchieren, erstellen ein Konzept und vereinbaren Drehtermine. Nach dem Dreh wird das Rohmaterial im Schnittraum bearbeitet und der Beitrag betextet. Abschließend steht die Vertonung an.

Zu Beginn bekommt jeder Praktikant eine Einweisungen in alle Bereiche, sowohl in die redaktionelle Arbeit als auch in die technischen Gerätschaften. Für Technikpraktikant Stefan (25), der Medientechnik und Mediendesign in der Nähe von Linz studiert, ist das einer der besonderen Vorteile bei AFK TV: „Man lernt alle Geräte der Video- und Studiotechnik kennen und mit professionellem Equipment umzugehen.“ Als Redaktionspraktikant kann man einiges in Sachen Technik mitbekommen - ebenso können Techniker bei Interesse redaktionelle Arbeiten erledigen und eigenständig Beiträge erstellen.

Medienprofis zeigen, wie‘s geht
Auch an den verschiedenen Kursen zum Erstellen von Magazinbeiträgen oder zu Kamera, Schnitt, Videomontage und Bildgestaltung können alle Praktikanten teilnehmen. Die Kurzseminare werden von erfahrenen Medienleuten geleitet und von den Teilnehmern hoch gelobt. „Durch die Kurse bekommt man eine gute Einweisung in alle Bereiche und man hat die Möglichkeit, verschiedene Tätigkeiten kennen zu lernen,“ meint Stefan.

Besonders beliebt ist das Moderationstraining, bei dem die Praktis ihre Kamera- und Sprechtauglichkeit testen dürfen. Wer Talent und Lust hat, könnte schon bald über den Bildschirm flimmern. Von den derzeit 14 Moderatorinnen und Moderatoren sind immerhin sechs ehemalige AFK-Praktikanten, der Rest sind freie Mitarbeiter. Bewerbungen sind hier jederzeit möglich (s. Info-Kasten).

Damit die Moderatoren auch bei der nächsten Aufzeichnung sprachlich wertvolle Texte vortragen können, feilt Redaktionspraktikant Albert immer noch an den Formulierungen in seinem Manuskript. Inzwischen ist er schon bei der Abmoderation angelangt: „So, das war’s für heute. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß und schaltet auch am Freitag wieder zu AFK TV.“ Wollen wir hoffen, dass Programmchefin Angelika Knop nicht allzu viel daran auszusetzen hat.

Stefanie Nemet

Die gemeinnützige Aus- und Fortbildungs GmbH für elektronische Medien (AFK) wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, Jugendliche und junge Erwachsene an die Arbeit bei Radio und Fernsehen heranzuführen und praktische Erfahrung sammeln zu lassen. Entstanden ist neben den beiden Radiostationen AFK M 94,5 in München und AFK max in Nürnberg der Fernsehsender AFK TV, der im Kabelkanal S 6 jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 21 bis 23 Uhr auf Sendung geht.

Programm:
Montag: Beiträge von Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film, Mittwoch: Filme von Jugendlichen für Jugendliche, entstanden unter medienpädagogischer Anleitung, Freitag: Produktionen der AFK-Lehrredaktion und anderer Aus- und Fortbildungsinstitutionen

Praktikum:
Voraussetzungen: Hochschulreife (Redaktion) bzw. Mittlere Reife (Technik), Computerkenntnisse (Word, Windows, Internet), hohes Engagement, Moderation: nette Ausstrahlung, angenehme Stimme, freies Sprechen n

Adresse:
AFK TV, Rosenheimer Str. 145c, 81671 München, E-Mail: brantl@afk.de


Infos:
Tel. 089/427 408 0, www.afk.de

Seitenanfang

Studentenfutter

Wenn’s mit der Konzentration manchmal nicht ganz so klappt, wie eifrige Studenten sich das wünschen, und selbst Kaffee nicht mehr hilft, muss das nicht immer an langweiligen Büchern oder der eintönigen Stimme des Professors liegen. Vielleicht braucht das Hirn einfach Energie. Also besser zu Red Bull greifen? Lieber nicht, denn das Gebräu aus der Dose enthält etwa doppelt so viel Koffein wie Kaffee und eine Menge Zucker. Der Zucker hilft dem Hirn nur kurzfristig auf die Sprünge, und zuviel Koffein kann nervös machen. Aber was braucht der müde, ausgelaugte Studentenkörper?

Auf den Energiemix kommt es an
Vor allem natürlich Energie. Die kommt von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte die Gesamtmenge der Kalorien, die wir essen, zu 55% aus Kohlehydraten bestehen. 30% sollten aus Fett stammen und nur 15% aus Eiweiß. Das sind bei etwa 2000 Kalorien pro Tag etwa 250g Kohlehydrate, 65g Fett und 40 bis 50g Eiweiß.

Tatsache ist aber, dass die meisten Deutschen viel mehr Fett essen. Manche werden davon auch selbst fett, denn Fett enthält doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate, macht aber weniger satt. Schon acht Schokotrüffel liefern beispielsweise genauso viel wie sechs Bananen. Also ist Fett sparen angesagt: statt Butter Frischkäse aufs Brot, weniger Fett zum Braten in die Pfanne, fettarme Milchprodukte, magere Fleisch- und Wurstsorten bevorzugen.

Dazu rät Volker Pudel, Professor an der Ernährungspsychologischen Forschungsstelle in Göttingen, vor allem allen Abnehmwilligen. Seine Untersuchungen zeigen, dass Kohlehydrate im menschlichen Körper nicht gespeichert werden, Fett dagegen schon. Aber Achtung: wer meint, jetzt plötzlich um jedes Gramm einen Bogen machen zu müssen, der liegt völlig falsch. Der Körper braucht nämlich Fett, und extrem niedriger Fettkonsum kann depressiv oder wütend machen und sogar Gallensteine verursachen. Gerade ungesättigte Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Olivenöl und anderen Pflanzenölen und in fettem Seefisch vorkommen, sind lebenswichtig für Nerven und Gehirn.

Von Kohlehydraten, Säuren und Basen
Auch bei den Kohlehydraten gibt es Unterschiede: Zucker macht nicht langfristig satt, sondern verursacht noch mehr Hunger auf Süßes. Also Kartoffeln, Gemüse, Brot, Nudeln bevorzugen. Sie liefern komplexe Kohlehydrate in Form von Stärke und Ballaststoffen und zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe. Achtung: besonders viel Zucker steckt in Erfrischungsgetränken und Cola.

Müdigkeit kann die Folge einer Übersäuerung des Körpers sein. Bestimmte Lebensmittel erzeugen oder liefern Säuren: Zucker, Weißmehlprodukte, Bohnenkaffee, Alkohol, Fleisch, Käse. Basen liefern: Obst, Gemüse, Milch, Tee, Gewürzkräuter. Wer mehr Basenlieferanten bevorzugt, fühlt sich fitter, hat weniger Schlacken im Körper und nimmt auch leichter ab.

Was bringt das Hirn auf Trab?
Eine Mischung aus Energie, Mineralstoffen, Vitaminen, die schnell und lang anhaltend wirkt, dazu reichlich Flüssigkeit. Das Gehirn besteht zu 60% aus Fetten, ein Drittel davon sind so genannte Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Nüssen und Seefisch stecken. Für Entwicklung und Funktion des Gehirns sind sie deshalb unverzichtbar.
Walnüsse sind die Sorte mit den meisten Omega-3-Fettsäuren und deshalb der ideale Studentensnack. n
Studentenfutter: Nüsse und Mandeln liefern viel Energie, sie enthalten viel Eiweiß und Vitamin A und sättigen für lange Zeit. Auch Rosinen sind extrem mineralstoffreich. Weiteres Plus: Studentenfutter enthält keinen Zucker. n
Fetter Seefisch: (Lachs, Thunfisch, Makrele, Sardine, Hering ) hat ebenfalls einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, außerdem liefert Seefisch viel Jod. Vollkornbrot: Ballast- und mineralstoffreich, fettarm und macht lange satt, weil die enthaltenen Kohlenhydrate langsam ins Blut abgegeben werden.
Schokolade: hebt die Stimmung, liefert viel Energie und schmeckt. Deshalb: in kleinen Mengen genießen.
Müsli: Getreideflocken, Trockenobst und Nüsse liefern Energie und Mineralstoffe für den Tag. Wichtig: ungezuckerte Sorten verwenden und auf den Fettgehalt achten. Milch oder Joghurt dazu, und ihr habt gleich noch eine Ladung Calcium dabei. Perfektionieren könnt ihr das Frühstück dann noch mit frischem Obst.
Gummibärchen: schmecken süß und enthalten so gut wie kein Fett. Wenn unbedingt was Süßes her muss, nicht die schlechteste Wahl.
Wasser: das A und O. Hilft auch, um kurz den (kleinen) Hunger zu überbrücken. Bei Mangel drohen Kopfschmerzen und Müdigkeit. Mindestens 2 Liter pro Tag trinken, Kaffee und Alkohol zählen nicht!
Schwarzer Tee: macht wach, aber nicht so schnell wie Kaffee. Deshalb kann Tee nicht nervös machen. Die darin enthaltenen Polyphenole senken angeblich auch das Krebsrisiko.

Für alle, die noch mehr wissen wollen:
Prof. I. Elmadfa, u.a. (Hrsg): Die große GU Nährwert-Kalorien-Tabelle 2002/2003. Gräfe und Unzer Verlag, 12,90 Euro (Nährwertangaben zu allen Lebensmitteln, Angaben zu Vitamin- und Mineralstoffbedarf, allgemeine Ernährungsempfehlungen und spezielle Ernährung bei Krankheiten)
Udo Pollmer und Susanne Warmuth: Lexikon der poulären Ernährungs-Irrtümer. Piper 2003 (3.Aufl.), 9,90 Euro
Prof. Volker Pudel: Endlich frei von Diäten. Knaur 2003, 14,90 Euro
Norbert Treutwein: Übersäuerung- Krank ohne Grund? Südwest 2002 (10. Aufl), 15.95 Euro
Dr. med.Monika Gerlinghoff und Dr. med R. Backmund: Wege aus der Eßstörung. Magersucht und Bulimie: Wie sie entstehen und behandelt werden. So finden Sie zu einem normalen Eßverhalten zurück. Denkanstöße und Hilfen für Betroffene, Angehörige und Freunde. Trias, 3. Aufl. 1999. 17,95 Euro
Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp: Fit mit Fett. Heyne, 2002. 17,00 Euro
Deutsche Gesellschaft für Ernährung: www.dge.de

Elisabeth K. Schmidt

 

Seitenanfang

Es muss nicht immer Aldi sein ...

Studentische Geldbeutel sind in der Regel ohnehin nicht gerade üppig gefüllt – in München, der nachweislich teuersten Stadt Deutschlands, leiden sie besonders unter der Armut ihrer Besitzer. Zum Glück gibt es da die ein oder andere Einrichtung, die ein Herz für sparsame Studierende hat. Hier die besten Tipps gegen finanzielle Dauerflaute.

Kultur pur muss gar nicht teuer sein: Sonntags zahlt man im Bayerischen Nationalmuseum und im Münchner Stadtmuseum keinen Eintritt und auch Kunstfreunde kommen sonntags in der Alten, Neuen oder Modernen Pinakothek (Theresienstr. / Barerstr.) ganz umsonst auf ihre Kosten.

Bildung gibt’s billiger: Wissbegierige Studenten bekommen mit Immatrikulationsbescheinigung unter www. studentenpreise.de eine Menge Zeitschriften und Tageszeitungen zum Sonderpreis. Bei der „Süddeutschen Zeitung“ für 16 Euro im Monat spart ihr fast die Hälfte, „Der Spiegel“ kostet noch 102 Euro und der „Focus“ nur 90 Euro – 30 Prozent gespart!

Haarscharfes Angebot: Bei den kopflastigen Belastungen im Uni-Alltag darf die Pflege des Haupthaars nicht aus Kostengründen vernachlässigt werden. Deshalb fönen clevere Studenten beim Frisör Schnittstelle (Barerstr. 55, Tel. 27275552) selber und zahlen für ihren neuen Cut nur 22 Euro!

Schwarzseher aufgepasst! Wer die 16,15 Euro Rundfunkgebühren sparen will, kann sich von dieser Pflicht befreien lassen und damit auch noch ein Telefon-Guthaben bei der Telekom erwirtschaften. Dafür muss man allerdings nachweisen können, dass einem nach Abzug der Mietkosten weniger als der 1,5-fache Regelsatz der Sozialhilfe zur Verfügung steht. Ist dies der Fall, steht der alljährlichen Pilgertour zum Sozialamt nichts mehr im Wege!

Für Globetrotter lohnt sich der Internationale Studentenausweis (ISIC). Damit gibt’s in über hundert Ländern Preisnachlässe bei Flügen, Bahnfahrten, Übernachtungen, Eintrittskarten und natürlich beim Einkaufen. Außerdem ist auch gleich eine Unfallversicherung dabei. Den ISIC bekommt ihr für 9,20 Euro beim Studentenwerk oder bei Travel Overland.

Schnäppchenjägerinnen sollten künftig den Hallhuber Lagerverkauf (Taunusstr. 49 / Milbertshofen) in ihr Revier aufnehmen. Die Modelle aus der letzten Saison sind fast alle um 50 Prozent oder mehr reduziert. Sportfreunde finden tief in den Katakomben des Ostbahnhofs flotte Inline-Skates oder ein sensationell günstiges Snowboard. Beim Sport Scheck Hot Spot kostet fast alles nur noch die Hälfte!

Filmfreaks lieben Kinotage: Wer für Leinwandabenteuer nicht zu tief in die Tasche greifen will, der sollte am Montag oder Dienstag ins City-Filmtheater, ins Eldorado, ins Leopold, ins Marmorhaus, in den Royal Filmpalast oder ins Tivoli-Theater gehen. Dann kosten die Karten nur zwischen 4,50 und 5 Euro. Einen Hauch Nostalgie verströmen das Filmtheater Sendlinger Tor, das Filmcasino oder das Studio Isabella – auch hier ist man montags mit 4,50 Euro dabei.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort... Egal ob Feierlaune oder Uni-Frust – am besten begießt ihr den Semesterausklang zur Happy Hour. Im Bobolovsky‘s (Ursulastr. 10 / Schwabing, Tel. 397363) kosten die Cocktails von 21 bis 0.30 Uhr (So-Do) statt 7 nur 4,50 Euro.Montags geht’s ausgehungert zum „All you can eat“: Dicke Burger und Tex-Mex-Leckereien für 8,90 Euro.
Wer morgens schlecht aus den Federn kommt, freut sich bestimmt auf ein üppiges Frühstück bei Tumblinger (Maistr. 26 / Isarvorstadt, Tel. 53868767). Für 5,60 Euro pro Frühstück kann man hier von Montag bis Freitag (außer feiertags) zwischen 9 und 11 Uhr schlemmen. Ein warmes Getränk ist im Preis mit drin! Nachtschwärmer können zu späterer Stunde „Happy Cocktails“ für nur 5 Euro schlürfen (jeden Tag 17-20 Uhr, So-Do 22-0.30 Uhr).
Zur Montagsrevolution stiftet das Zoozie‘s (Wittelsbacherstr. 15 / Isarvorstadt, Tel. 2010059) an. Jeden Montag gibt’s ab 18 Uhr drei verschiedene Gerichte für revolutionäre 5,50 Euro. Und wer keine Lust mehr auf Mensa-Küche hat, sollte hier zwischen 11.30 und 14.30 Uhr zum gleichen Preis mal den Business Lunch ausprobieren.
Den ganze Februar hindurch gibt es im Vollmond (Schleißheimer Str. 82 / Maxvorstadt, Tel. 529736, www.vollmond-muenchen.de) von Sonntag bis Donnerstag zwischen 19 und 1 Uhr sowie Freitag und Samstag von 19 bis 3 Uhr jedes fünfte Bier umsonst. Und immer bei Vollmond, kann man mit etwas Glück die komplette Zeche gewinnen: Es wird dann um 24 Uhr ein Tisch ausgelost, der das bis dahin Konsumierte nicht bezahlen muss.
Nach der öden Vorlesung lockt die Happy Hour im Baader Café (Baaderstr. 47 / Gärtnerplatzviertel, Tel. 2010638). Zwischen 18 und 20 Uhr zahlt ihr hier für jeden Drink 4,80 Euro, für das Tagesessen nur 5,20 Euro – die Flirtgelegenheit gibt’s gratis dazu!

Mäusefang per Internet. Echte Schottennaturen haben bestimmt längst den „Gemeindebrief“ von www.geizkragen.de abonniert und schnorren fleißig Gratis-Software, Produktproben und andere Gratisangebote bei www.nulltarif.de oder www.kostenlos.de. Hast du Geld für eine größere Anschaffung gehortet, solltest du unbedingt vorher bei www.preisauskunft.de reinschauen. Hier werden Preise in 250 Produktkategorien verglichen – und du kannst beim billigsten Anbieter einkaufen! Lust auf Armani, D&G oder Miss Sixty? Die schärfsten Designer-Fummel aus Überproduktionen und Restposten gibt’s bei www.dress-for-less.de. Nach coolen Retro-Klamotten und Accessoires schaut ihr am besten auf dem Flohmarkt, eine Übersicht derselben findet ihr beim Internet-Portal www.flohmarkt.de. Glühen ständig deine Telefondrähte oder schlägt der Schwatz mit dem Schatz mal wieder kräftig auf die Rechnung? Unter www.billiger-telefonieren.de die günstigsten Tarife ausdrucken und nebens Telefon kleben. Ökosteuer = Sprit zu teuer? Bei www.clever-tanken.de findest du zumindest die Tankstelle mit dem billigsten Benzin im Münchner Raum.

Kerstin Schmidt

Seitenanfang